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FDP Aktuell

  • 10. September 2019

    FDP Aschaffenburg-Land kürt Max Bruder zum Landratskandidaten

    Die Freien Demokraten im Landkreis Aschaffenburg ziehen voraussichtlich mit dem Ortsvorsitzenden von Großostheim Max Bruder in den Wahlkampf um das Landratsamt. Der Kreisvorstand nominierte den 30-jährigen IT-Kaufmann einstimmig.

    „Ich möchte eine neue Generation in der Politik verkörpern. Gerade bei Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung sehe ich, dass wir neues Denken brauchen", so der junge Liberale. " Durch Nutzung von E-Governance können viele Behördengänge überflüssig und in der Verwaltung viel Zeit gespart werden", erklärt Bruder.

    Einen weiteren Fokus möchte der FDP-Kandidat auf die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts bayerischer Untermain legen:

    "Bei wichtigen Wirtschaftskennzahlen ist unser Landkreis in letzter Zeit leider im Vergleich mit anderen Kreisen abgesackt. Dies zeigt, dass wir die Attraktivität unserer Standortfaktoren verbessern müssen. Wirtschaftlich sind wir fest in die Metropolregion Rhein-Main integriert., was sich bei der Zusammenarbeit im Regionalverband RheinMain und der Berücksichtigung bei der Wirtschaftsförderung durch die bayerische Staatsregierung widerspiegeln sollte."

    Als dritten Themenschwerpunkt für den Landratswahlkampf sieht Bruder die Frage der Zukunft von Mobilität:

    " Durch die neuen Möglichkeiten digitaler Vernetzung lassen sich im ÖPNV viele Angebote zielgenauer und effizienter organisieren. Ziel muss es sein, die Verknüpfung aller Verkehrsmittel ideologiefrei und alltagstauglich zu gestalten. Die generelle Dämonisierung des Individualverkehrs lehne ich ab, da grad in einem Flächenlandkreis wie Aschaffenburg das eigene Automobil für viele Bürger unentbehrlich bleiben wird."

    Der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Dr. Helmut Kaltenhauser unterstützt die Kandidatur:

    "Max Bruder ist ein junger und doch schon sehr politikerfahrener Kandidat. Als digital native und als IT-Kaufmann und -Berater weiß er genau, wo die Möglichkeiten der Digitalisierung liegen, aber auch deren Grenzen. Er wird neues Denken mitbringen in Verwaltung und Entwicklung unserer Heimat. Dabei stellt er immer den Menschen in den Vordergrund. Max Bruder hat meine volle Unterstützung und wird unserer Region gut tun."

    Im Oktober soll der liberale Landratskandidat von einer Mitgliederversammlung aufgestellt werden. Die Aufstellung der Kreistagsliste erfolgt dann im November.

  • 14. April 2019

    Karsten Klein im Amt bestätigt

    Bezirksparteitag der FDP Unterfranken

    Auf ihrem Bezirksparteitag in Aschaffenburg am Samstag, den 13. April 2019, bestätigten die Freien Demokraten Unterfranken ihren bisherigen Bezirksvorsitzenden, den Aschaffenburger Bundestagsabgeordneten Karsten Klein, in seinem Amt. Klein erhielt  rund 98 Prozent der Delegiertenstimmen.

    In seiner Rede hob Klein vor allem die Erfolge der vergangenen zwei Jahre hervor. So stellt die FDP Unterfranken neben zahlreichen kommunalen Mandatsträgern, darunter zwei Bürgermeister, mit  zwei Bundestagsabgeordneten, einem Landtagsabgeordneten und Bezirkstagsvizepräsidentin  Adelheid Zimmermann nun auch vier überregionale Mandatsträger. Außerdem wurde im Zuge des Parteitages Anna Salb als 600. Mitglied des Bezirksverbandes begrüßt. Ein neuer Höchststand.

    Inhaltlich kritisierte Klein die Debatte um Enteignungen zur Beseitigung von Wohnraummangel. Allein für Berlin spreche man über geschätzte Kosten von 28-30 Milliarden Euro für den Steuerzahler ohne dass auch nur eine neue Wohnung entstünde, so Klein.  „Zudem werden Investoren verunsichert und abgeschreckt, in neuen Wohnraum zu investieren“, so Klein weiter. In diesem Zuge begrüßte Klein, auch Mitglied des Aschaffenburger Stadtrates, dass sich der Aschaffenburger Stadtrat auf Initiative der FDP unlängst gegen Enteignungen von Grundstückseigentümern  als letztes Mittel bei der Erschließung  neuer Baugebiete aussprach.

    Neben Karsten Klein als Vorsitzenden wurden auch die 3 Stellvertreter Adelheid Zimmermann (Bad Kissingen), Julia Bretz (Würzburg) und Hans Müller (Wiesentheid), sowie der Schatzmeister Marco Graulich (Würzburg) wiedergewählt. Neu im Präsidium ist Max Bruder (Großostheim) als Schriftführer. Der Vorstand wird durch 12 Beisitzer ergänzt: Andrew Ullmann MdB (Würzburg), Florian Kuhl (Erlabrunn), Anna Viktoria Kaiser (Bad Kissingen), Katrin Hiernickel (Haßfurt),  Wolfram Fischer (Würzburg), Thomas Klein (Aschaffenburg), René Wendland (Großostheim), Nicole M. Pfeffer (Mömlingen), Uwe Probst (Sulzbach), Stefka Huelsz-Träger (Alzenau), Karl Graf Stauffenberg (Höchheim) und Helge Ziegler (Esselbach).

    Kurt Sieber (Königsberg), der nach 45 Jahren nicht wieder kandidierte, wurde vom Bezirksvorstand für sein jahrzehntelanges Engagement zum Ehrenmitglied ernannt.

    Inhaltlich verabschiedeten die Freien Demokraten u.a. einen Antrag zum Thema „Digitalisierung in Unterfranken“, in dem die Staatsregierung aufgefordert wird, den Ausbau der Digitalisierung in Unterfranken zu beschleunigen.

    „Es muss dabei sichergestellt werden, dass Glasfaserleitungen bis in die Gebäude
    stets Vorrang gegenüber Vectoring haben. Die weitere Förderung von Vectoringanschlüssen sollte vermieden werden.“  So Karsten Klein in der Begründung.  

    Die Investitionen für den Ausbau eines flächendeckenden FTTB-Netzes sind  einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu unterziehen, bei der die Fördermodelle  wirtschaftlichkeitslücke (Betrachtungszeitraum: sieben Jahre) und Betreibermodell (30 Jahre) miteinander verglichen werden, um den Förderbedarf zu ermitteln. Um Kosten zu sparen und bürokratische Hürden abzubauen, soll die Verlegung zum Beispiel im Zuge von Kanalerneuerungen erfolgen.

    Außerdem sprachen sich die Delegierten einstimmig für die Aufrechterhaltung der 10H-Regelung als Abstand von Windkraftanlagen aus. Zudem sollen zukünftig nur neue Windkraftanlagen mit Energiespeicherkonzept gemehmigt werden.

Meldungen


Termine


  • Di., 17. Sep. 19, 19:30 Uhr
    FDP Großostheim
    monatliches Treffen
    Großostheim
  • Do., 19. Sep. 19, 19:30 Uhr
    FDP Unterfranken
    Bezirksvorstandssitzung
    Würzburg
  • Sa., 16. Nov. 19
    FDP Bayern
    79. ord. Landesparteitag
    Amberg

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